Frau Winkler verlässt das Haus
Deutschland 2026
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst "belesenen" Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist? (Quelle: Verleih)
Barrierefreiheit
Dieser Film verfügt über eine barrierefreie Fassung mit Audiodeskription (AD) und Untertiteln (UT).
Film-Informationen
Genre
Drama, Komödie
Regie
Doris Dörrie
Darsteller
Angela Winkler, Laura Tonke, Klara Lange
Laufzeit
107 Minuten
FSK
Freigegeben ab 12 Jahren
Erklärungen
Was bedeutet "Greta"?
Mit der App "Greta" sind Audiodeskription und Untertitel über das Smartphone in jedem Kino abspielbar.
Was bedeutet "DCP"?
Die barrierefreie Fassung befindet sich auf dem DCP (digitale Filmkopie). Achtung: Momentan gibt es kein verlässliches System, mit dem sie abgespielt werden kann.